Wenn Sie sich für den Beruf des Jägers interessieren, dann müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen sowie einen Jagdschein ablegen. Es ist also vorab durchaus ratsam, sich über die Bestimmungen zur Erlangung des Jagdscheins zu informieren. Denn nur so ist gewährleistet, dass Sie schnell als Jäger oder Berufsjäger zugelassen werden. Bereits ab einem Alter von 16 Jahren können Sie einen Jugendjagdschein machen. Sie dürfen dann zwar nicht an einer Gesellschaftsjagd teilnehmen, aber in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einer schriftlich zugelassenen jagderfahrenen Person Ihre ersten Erfahrungen machen. Ab der Volljährigkeit ist es dann möglich den Erwachsenenjagdschein zu machen.
Die Regelungen für die Jägerprüfung sind in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Es kommt also darauf an, wo Sie wohnen, wenn Sie Ihre Jägerprüfung ablegen wollen. Auch die Gebühren können sich erheblich voneinander unterscheiden. Sogenannte Vorbereitungslehrgänge sind mit Ausnahme von ein paar Bundesländern für den Prüfling vorgeschrieben. Die jeweiligen Kreisjägerschaften bieten gegen eine individuell festgelegte Gebühr die Vorbereitungslehrgänge an und stellen nach erfolgreichem Abschluss eine Bescheinigung aus, die die Grundlage für den Beruf des Jägers ist. Wenn Sie lieber Freizeitjäger sind, müssen in einigen Bundesländern diese Vorbereitungslehrgänge trotzdem absolviert werden. Diese Lehrgänge dauern in der Regel sechs Monate und beinhalten 120 Stunden Theorie und Praxis.
Die praktische Ausbildung ist recht klar gegliedert. Diese beinhaltet den Umgang mit der Jagdwaffe und die einer Pistole oder eines Revolvers. Mit Schießübungen wird auf einem sogenannten Schießstand trainiert. Auf diese Weise ist es für den Auszubildenden möglich, dass die Schießfertigkeit in praktischen Übungen optimal trainiert wird. Die theoretische Ausbildung umfasst noch viel mehr Themengebiete, die mit der Jagd zu tun haben. Dies ist u.a. Waffenrecht, das Reinigen der Waffe, das Führen von Jagdhunden, den Natur- und Tierschutz sowie diverse weitere Themengebiete bezüglich Flora und Fauna. Bei der praktischen Ausbildung werden Exkursionen durch das jeweilige Jagdgebiet geführt, um dem Auszubildenden einen optimalen realen Eindruck der Jägerschaft zu vermitteln. Wenn die Theorie- und Praxisprüfung erfolgreich abgeschlossen ist, kann der Jagdschein erworben werden. Damit können Sie dann offiziell auf die Jagd gehen.
Die Jägerprüfung findet fast überall einmal im Jahr statt. Mit einer optimalen Vorbereitung sollte das Bestehen der Prüfung kein Problem darstellen. Wichtig bei der Jagdscheinprüfung sind die persönliche Eignung des Auszubildenden sowie der perfekte Umgang mit den Jagdwaffen. Verbunden mit den notwendigen theoretischen Kenntnissen wird nach erfolgreicher Prüfung die Eignung als Jäger offiziell anerkannt. Natürlich ist die theoretische und praktische Prüfung mit Gebühren verbunden, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Es kann dann bei Interesse ein Jagdgebiet zugewiesen werden.
MehrDa Afrika ein riesiger Kontinent ist, muss man sich bei der Wahl für eine Safari notgedrungen auf einen Teil Afrikas beschränken. Jedoch hat jede Region ihre eigenen Vorzüge, so muss man das Land, die Leute und vor allem Natur und Tiere einfach selbst erlebt haben. Afrika ist ein Land der grenzenlosen Weite und dem Abstand von Alltag und Hektik.
Botswana ist eine Region in der Mitte Afrikas, die gerne von Touristen, Biologen und anderen Reisenden für Safaris besucht wird. Für eine Safari werden erfahrene Führer und abgesicherte Fahrzeuge ausgewählt, in denen den Passagieren nichts passieren kann. Alle Führer kennen die Tiere und ihre Eigenarten, weil es ihre Heimat ist. In Botswana gehört das Khama Nashornschutzgebiet zu einem der Höhepunkte einer Safari. Tausende, frei lebende Nashörner können in ihrem natürlichen Lebensumfeld beobachtet werden. Der Moremi Nationalpark lädt zum Staunen und Verweilen ein und vereint Ruhe und Natur mit einer unglaublichen Artenvielfalt an Tieren, die es zu entdecken gibt. Mit einem Boot durch das Okavango Delta zu fahren ist spannend und gehört zu einer Safari dazu. Krokodile und Schlangen werden einem auf dem Weg durch die Flüsse begegnen und können so hautnah erlebt werden. Die Viktoriafälle bilden einen schönen Abschluss einer Safari, bei der die Urgewalt der Natur direkt miterlebt werden kann.
Namibia grenzt an die Nodwestküste Afrikas und besticht durch heiße Sommer und vor allem die Wüste namens Namib. Da Namibia so vielfältig ist, bietet es sich an, eine geführte Safari zu den schönsten Anlaufpunkten zu buchen. Der Etosha Nationalpark ist ein beliebtes Reiseziel, weil dort Löwen aus nächster Nähe beobachtet werden können und weil er der größte Nationalpark Afrikas ist. Dort gibt es abertausende von Tieren, Wasserstellen und die Vegetation ist sehr abwechslungsreich. Der Fish River Canyon ist ebenfalls als Ausflugsort sehr beliebt. Das Flussbett gibt es seit über einhundert Millionen Jahren und nach dem Grand Canyon in den USA ist er der größte Canyon auf der gesamten Welt. Die Hauptstadt Windhuk lädt zum Verweilen ein, bietet Hotels, Restaurants und viele Geschäfte.
Bei der ersten geplanten Safari sollte die Route vor allem gut geführt und die Gruppe der Reisenden nicht zu groß sein. Wenn Sie kein Englisch sprechen, suchen Sie sich einen Reiseführer, der in deutscher Sprache Touren anbietet, da die Kommunikation sonst schwierig werden könnte. Bei gesundheitlichen Einschränkungen wie Asthma oder Herzproblemen sollte der Hausarzt gefragt werden, welche Region Afrikas am besten bereist werden können, ohne vor Ort gesundheitliche Probleme zu bekommen. Wer gesund ist und der englischen Sprache mächtig, der sollte sich die Route aussuchen, die er schon immer besuchen wollte und seinen Traum von der eigenen Safari Wirklichkeit werden lassen.
MehrJäger und Jagdhelfer üben eine verantwortungsvolle Tätigkeit für den Schutz und den Erhalt unserer heimischen Fauna aus. Wie Forstarbeiter auch benötigen sie passende Outdoor-Kleidung mit hohem Schutzfaktor. Die Anforderungen an die Materialien, aus denen geeignete Bekleidungen für Jäger hergestellt werden, sind dabei besonders hoch, da sie auch der Funktion als Waffenträger Rechnung stellen müssen.
Eine Umfrage des Markforschungsinstituts IFA hat 2011 ergeben, dass Jäger und Jagdheger einen großen Vertrauensbonus bei der deutschen Bevölkerung besitzen. Die Studie wird regelmäßig vom Deutschen Jagdschutzverband in Auftrag gegeben. Dabei geht es hauptsächlich um die Meinung der Deutschen, ob sie die Ausübung des Jägerberufs als wichtig und vor allem als sicher erachten. Die Ergebnisse sind positiv, die meisten Menschen sind der Meinung, dass der Beruf des Jägers extrem wichtig ist, um die Tierbestände zu regulieren, zu schützen und Wildschäden durch zu hohe Populationen zu vermeiden. Die Zeiten, in denen Tierschützer dazu aufriefen, das Töten freilebender Wildarten zu verhindern sind vorbei. Professionelle Jäger achten selbstverständlich auf die vorgeschriebenen Jagdzeiten. Muttertiere dürfen nicht geschossen werden. Eine Ausnahme stellt das Erlegen verletzter oder kranker Tiere dar. Jäger sind verantwortlich für die Gesunderhaltung der Tierbestände, sorgen im Winter für die Zufütterung und in tollwutgefährdeten Gebieten für das Auslegen spezieller Impfköder.
Denkt man an Schutzkleidung für Jäger, muss man unweigerlich an den Schusswaffengebrauch denken. Natürlich gibt es auch schusssichere Westen für Jäger. Diese wurden in der Vergangenheit viel zu selten genutzt, weil sie die Bewegungsmöglichkeiten einschränkten. Inzwischen sind jedoch preiswerte und leichtere Modelle im Einsatz. Leider werden Jagdangestellte im öffentlichen Dienst, die von ihrem Dienstherrn mit Arbeitsschutzkleidung ausgestattet werden, immer seltener. Die meisten Hegeaufgaben werden aktuell von Hobbyjägern und privaten Waldbesitzern vorgenommen. Die richtige Schutzkleidung für Jäger ist robust und wetterbeständig und verfügt über viele Taschen, um Munition, Werkzeuge und das obligatorische Fernglas zu verstauen. Hochwertige Jagdbekleidung kauft der sicherheitsbewusste Jäger, ebenso wie sein Jagdzubehör, am besten im gut ausgestatteten Jagd-Fachhandel und natürlich der Jahreszeit entsprechend. Außerdem ist eine optimale Bewegungsfreiheit wichtig, um beispielsweise problemlos einen Hochsitz besteigen zu können. Den besten Schutz vor Schussverletzungen gewährleisten übrigens die regelmäßige Pflege des Gewehrs und der sorgfältige Umgang mit ihm. Außerdem sollten Jagdscheinbesitzer und Schusswaffenträger immer eine gute Haftpflichtversicherung abschließen.
Gut ausgebildete Jäger sind nicht nur für die Tierbestände des Waldes lebensnotwendig sondern auch für den Jäger selbst. Neben der Ablegung der Prüfung zum Jagdschein ist eine regelmäßige Weiterbildung notwendig. Hierzu gehören nicht nur Schulungen zur Pflege des Verantwortungsbereiches sondern auch regelmäßige Schießübungen. Die Waffe ist für einen Jäger das wichtigste Arbeitsmittel. Eine gute Schutzausrüstung wie Sicherheitsgurte, Patronenschutz und Gehörschutz sind ebenso wichtig wie die geeignete Schutzkleidung und ein Erste-Hilfe-Paket für den eventuellen Notfall. Verletzungen durch Unachtsamkeit beim Waffenreinigen oder Laden sind übrigens die häufigsten Unfälle beim Schusswaffengebrauch. Ein Jagdgewehr sollte immer mit dem größten Respekt behandelt werden. Im schlimmsten Fall hilft sonst auch die beste Schutzkleidung nichts.
MehrBeim Jäger handelt es sich um einen uralten Beruf, der mit dem des Forstwirts verwandt ist. Entgegen der Vermutungen wird der Beruf auch heute noch ausgeübt. Die Anzahl der Jagdscheinbesitzer steigt stetig an. Jäger, die eine Tradition pflegen, dürfen nicht mit Hobbyjägern verwechselt werden, welche das Fell der erlegten Tiere als Trophäe an die Wand hängen. Vielen Hobbyjägern geht es nicht um Kultur, sondern um den Spaß an der Sache.
Tierschützer werden sich fragen, wo da der Verstand bleibt. Schließlich können die Tiere nichts dafür, wenn Sie sich zur falschem Zeit am falschen Ort befinden. Sie werden erlegt, nur weil Menschen ihren Jagdtrieb befriedigen möchten. Durch Schüsse werden sie in Todesangst versetzt. Ihnen bleibt nur noch, um ihr Leben zu laufen. Dem Hobbyjäger entgegen steht der Beruf des Jägers. Ein Jäger unterliegt der Jagdverordnung und benötigt für die Ausübung seines Berufes einen Jagdschein. Mit dem Erlegen des Wildes trägt er zu einer gesunden Tierwelt bei. Er sorgt dafür, dass die Fauna des Waldes ausgewogen bleibt. Beispielsweise kümmert er sich darum, dass sich Tiere, welche der Natur mehr schaden als nützen, nicht ungezügelt vermehren. Andererseits unterstützt er die natürliche Auslese. Bevor sich jemand als Jäger bezeichnen kann, muss er eine Prüfung absolvieren. Die Prüfung gilt als ausgesprochen komplex und schwierig. Bei einer Durchfallquote von 30 Prozent kommt nicht jeder Anwärter in den Genuss, sich Jäger zu nennen.
Bei der Frage, ob der Beruf des Jägers noch zeitgemäß ist, sprechen die Statistiken eine eigene Sprache. So ist die Anzahl der Jagdscheinbesitzer seit 1968 um 70.000 angestiegen. Heute besitzen mehr als 350.000 Leute einen Jagdschein. Meist handelt es sich dabei um Jäger, die alte Traditionen pflegen. Jäger haben eine eigene Anzugsordnung und eine eigene Sprache, die umgangssprachlich als Jägerlatein bezeichnet wird. Und vielleicht kennen auch Sie das alte Volkslied: Es blies ein Jäger wohl in sein Horn. Hier wird das Musikinstrument des Jägers besungen: das Horn. Jäger besitzen sogar ihren eigenen Schmuck. Fast jeder hat schon mal was vom Schutzpatron des Jägers gehört: dem heiligen Hubertus. Alte Märchen berichten immer wieder vom Jäger, der durch den Wald zieht und das beste Wild für den Festtagsbraten des Königs erlegt. Hier wird deutlich, dass zu den Häusern, Schlössern und Villen der Adligen oftmals ein eigener Jäger gehörte, der für das Essen sorgte. Auch heute zählt das Erlernen von Jagdtechniken zur Ausbildung junger Adliger. Damit führen sie uralte Traditionen fort. Die adligen Jäger gehören oft internationalen Jagdorganisationen an.
Es bleibt zu sagen, dass der Beruf des Jägers durchaus noch zeitgemäß ist, wenngleich das Jagen nicht mehr der Nahrungsbeschaffung dient, sondern der Selektion von Tieren. Auch kranke Tiere werden vom Jäger erschossen, wenn eine Behandlung unnütz ist. Der Beruf des Jägers gehört nicht zu den begehrten Ausbildungsberufen, denn die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind genau wie beim Forstwirt sehr gering.
MehrDie Geschichte der Jagd ist eine lange. Bereits seit der Steinzeit ist sie bekannt, doch haben sich Gründe und Methoden stetig weiter entwickelt, vor allem die Waffen haben sich stetig verändert
Schon aus dem Begriff “Jäger und Sammler” geht hervor, wie sich Menschen damals versorgten. Das Domestizieren von Tieren war noch nicht bekannt und so wurden Tiere gejagt. Die erlegten Tiere vorsorgten den Menschen nicht nur mit Nahrung, sondern auch mit Fellen für Kleidung und Behausung, Knochen für Werkzeuge und Instrumente oder Sehnen, die zum Bau von Bögen verwendet wurden. Das weißt schon auf die erste Jagdtechnik hin, denn Bögen sind eine der ältesten Waffen der Welt. In der Steinzeit waren Bögen recht einfach aus Holz gefertigt, die Pfeile erhielten bearbeitete Spitzen, beispielsweise aus Feuerstein. Auch Speere gab es zu dieser Zeit bereits, der älteste Speer wird sogar auf ein Alter von 360.000 Jahren geschätzt. Die Holzstangen (oder auch Schäfte) mit den scharfen zweischneidigen Spitzen haben sich ebenfalls bis heute erhalten.
Als die Menschen sesshaft wurden und die Domestizierung von Tieren das Leben erheblich vereinfachte, trat die Jagd zum Nahrungserwerb erstmalig etwas in den Hintergrund. Vor allem im Mittelalter avancierte die Jagd dann zum Freizeiterlebnis, welches nur dem Adel vorbehalten war, für das Jagen ohne Erlaubnis wurden teils drakonische Strafen verhängt. Die Unterscheidung von hoher und niederer Jagd bezieht sich nicht auf Herrscher und Untertanen, die niedere Jagd war dem Klerus, also den Kirchenmännern vorbehalten, während sich der weltliche Adel in der hohen Jagd ergehen durfte. Die niedere Jagd beschränkt sich auf Hasen und Federwild, das einzige Schalenwild in dieser Klassifizierung stellt Rehwild dar. Im Mittelalter entstand auch der Beruf des Jägers, der für die Güter des Adligen verantwortlich war oder fest zum Hofstaat zählte. Bevorzugte Waffen waren in dieser Zeit Wurfspeere, Speere und Bögen. Die Bögen und vor allem Pfeile verbesserten sich ständig, die Bögen gliederten sich in verschiedene Längen auf und es setzten sich geschmiedete Pfeilspitzen aus Eisen durch. Im 18. Jahrhundert kam es zur Einführung der Parforcejagd aus Frankreich, bei der eine Hundemeute ein einziges Tier jagt, die Jäger begleiten die Meute zu Pferd. Mit der Erfindung des Vorderladers begann die Geschichte der Feuerwaffen. Diese Waffe wurde durch die Mündung des Laufes erst mit Pulver, danach mit einem Projektil geladen. Die moderneren Hinterlader, vor allem Kipplaufwaffen, zu denen die Doppelbüchsen (mit zwei parallelen Kugelläufen) und beispielsweise Drillinge (Kombinationswaffen, die das Abfeuern von Schrot und Kugel erlauben) zählen, werden vorrangig für die Jagd eingesetzt
Seit der Erfindung der Feuerwaffen setzten diese sich auch für die Jagd durch. Heute sind die Auflagen für den Waffenbesitz und -gebrauch durch Gesetze reglementiert. Der Jäger muss eine so genannte Waffenbesitzkarte besitzen, in der er seine Waffen eintragen lässt. Hierbei ist die Zahl der Langwaffen, die nach Erwerb eingetragen werden, unbegrenzt, Kurzwaffen müssen vor dem Kauf beantragt werden und die Anzahl ist auf zwei begrenzt. Geht der Jäger seiner Tätigkeit nach, dürfen die Waffen geladen sein, ein Waffenschein wird in dieser Situation nicht benötigt.
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